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Unser zweiter Tag Algonquin Park...

Die Vögel singen schon seit vor Tagesanbruch und der Himmel verändert sich von einem tiefen Schwarz ins Graue.

Unsere Körper sind noch nicht so recht an das Schlafen im Zelt gewöhnt, was auch darauf zurückzuführen ist, daß wir gestern übersehen haben hier und da ein Zweiglein oder einen kleinen Tannenzapfen direkt unter unserer Schlafmatte zu entfernen.

Seit einiger Zeit hören wir jetzt schon das leise Zischen eines kleinen Öfchens, nicht weit von unserem Zelt, und da jetzt auch noch der Geruch von frischem Kaffee in unsere Nase zieht wird es höchste Zeit aus dem Schlafsack herauszukrabbeln.

Da unser Zeltplatz sehr sorgfältig in zentraler Lage ausgewählt wurde, sind wir gleich weit entfernt von verschiedenen, landschaftlich sehr diversen Tagesausflugszielen.

Wir haben also die Wahl jeden Tag ein neues, schönes Wanderziel anzustreben oder wir können, wie gewünscht, auch einen Ruhetag auf unserer Insel der Sonne, dem Strand und dem Nichtstun widmen.

Solange der Wind uns freundlich gesinnt ist und wir nicht zuviel Lärm machen können wir, mit etwas Glück, ganz bestimmt Elche beim weiden in freier Natur von nicht zu großer Entfernung beobachten.  Was für ein wunderbares Erlebnis!

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